Aktuelles

07.10.2009
Messe "Unternehmen tun gutes!" am 24.3.2010
AGA gGmbH präsentiert Dienstleistungsangebot in der Halle Münsterland

Seit den 80er Jahren bestehen Integrationsunternehmen in Westfalen-Lippe. In den letzten Jahren ist deren Zahl stark gestiegen. Von Anfang an hat das LWL-Integrationsamt Westfalen Integrationsbetriebe unterstützt, beschäftigen sie doch mit einem Anteil von mindestens 25% besonders betroffene schwerbehinderte Menschen. Gelebte soziale Marktwirtschaft also.

Durch das NRW-Landesprogramm „Integration unternehmen!“ werden weitere Neugründungen in unterschiedlichen Branchen gefördert. So zählen zur Palette der Betriebe nicht nur eine Brauerei im Sauerland, ein Hersteller von Wellness-Artikeln im westlichen Münsterland, eineTankstelle im Altkreis Lübbecke, sondern auch eine Altholzverwertungsanlage eines großenmittelständigen Entsorgungsunternehmen in Hagen sowie Hotels in Detmold, Münster und Dortmund. Renommierte westfälische Unternehmen wie Miele oder Claas lassen bei Integrationsfirmen fertigen, ein amerikanisches Weltunternehmen hat in Dülmen eine eigene Integrationsabteilung im Bereich der Fertigung von Filtern eingerichtet. Neben Beherbungsbetrieben und Tagungsstätten liegt ein Schwerpunkt wirtschaftlicher Betätigung bei der Lebensmittelnahversorgung sowie im Second Hand-Bereich. Weitere Betriebe produzieren Bio-Produkte, betreiben Gaststätten und Kantinen oder bieten hochwertiges Catering an.

Klänge der Begriff Leistungsschau nicht veraltet, er wäre die passende Bezeichnung für die ganztägige Veranstaltung am 24.3.2010 im Messe und Congress Zentrum Halle Münsterland in Münster. Zum ersten Mal bietet sich die Gelegenheit, die verschiedenen Integrationsbetriebe und ihre Leistungen auf einem lebendig gestalteten Forum direkt kennen zulernen. Der oben genannte gastronomische Schwerpunkt wird auch die Messe prägen und zu reizvollen Verköstigungen einladen. Anschauliche Firmenpräsentationen werden dafür sorgen, dass ein Messebesuch sowohl potentiellen Kunden zu wertvollen Kontakten verhilft, als auch für den Endverbraucher zu einem echten Erlebnis wird. Nicht nur der Fachbesucher, auch die breite Öffentlichkeit kann sich ohne Hürden ein unmittelbares Bild über die vielfältigen Produkte und Dienstleistungen verschaffen, die mit hoher Qualität von den Firmen im Wettbewerb angeboten werden.

Workshops und Vorträge ergänzen die Ausstellung. Aus der Praxis heraus werden Unternehmen über ihre Erfahrungen in unterschiedlichen Branchen berichten, Fördergeber stellen Ihre Leistungsmöglichkeiten dar, Beratungseinrichtungen machen auf ihren Service aufmerksam. Beschäftigte der Firmen mit und ohne Behinderung werden authentisch über ihre Job-Erfahrungen berichten. Gründungsinteressierte erhalten ein maßgeschneidertes Informationsangebot. Vertreter der Wirtschaft und Politik diskutieren die Potentiale sozialen Unternehmertums und die neuen Möglichkeiten im Vergaberecht. Dass Integrationsbetriebe einerseits unter Marktbedingungen wirtschaften, andererseits eine hohe Beschäftigungsleistung für Menschen mit einem Handicap erbringen und damit ohne großes Aufhebens viel Gutes tun, wird dabei dem Messebesucher eher „en passant“, im Vorrübergehen deutlich werden. Erleben Sie viele gute Beispiele für die erfolgreiche Verbindung von qualitätsbewusster Ökonomie und gemeinsamer beruflicher Tätigkeit von Menschen mit und ohne Behinderung.

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